Flugzeug: MXS-R
Renn-Nummer: 5
Website: www.besenyeipeter.hu
Team-Mitglieder: Techniker: Tibor Nagy, Team-Koordinator: Sandor Kordas
Ergebnisse Red Bull Air Race Weltmeisterschaft:
2009: 8. Platz
2008: 5. Platz
2007: 3. Platz
2006: 2. Platz
2005: 2. Platz
Peter Besenyei
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Info Peter
Er ist einer der erfolgreichsten Piloten in der Renngeschichte der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft und wird für seinen geschmeidigen, aber gleichzeitig aggressiven Flugstil bewundert. Peter Besenyei macht selten Fehler, war 2009 der einzige Pilot ohne Pylonen-Berührung. Die „Koryphäe“ unter den Piloten stellt sein großes Können besonders auf technisch schwierigen Parcours unter Beweis.
Der Ungar wird von vielen als der „Pate“ des Red Bull Air Race bezeichnet. Nicht zuletzt deshalb, weil er entscheidend bei der Entwicklung der Rennserie beteiligt war. Aber wohl auch ein wenig, weil er so schweigsam wie der „Pate“ sein kann. Seine Antworten fallen bisweilen schon einmal einsilbig aus - selbst wenn alles gut für ihn läuft. Der Ungar arbeitet unermüdlich an der Optimierung seines Flugzeuges, für ihn das ausschlaggebende Element, um erfolgreiche Rennen zu fliegen. Von einer Edge 540 wechselte er zu einer Extra 300SR, um es danach mit einer MXS-R zu versuchen. Zwei der ersten drei Rennen in der Saison 2007 gewann er, aber seitdem konnte er das oberste Siegertreppchen nicht mehr besteigen. Lediglich zwei vierte Plätze erreichte er 2010 - seine bis dato enttäuschendste Saison in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft.
Besenyei, der besonders zu den Rennen in seiner Heimat Budapest enorme Zuschauermassen anzog, glaubt fest daran, dass er das Podium 2010 mit einem schnellen Flugzeug wieder besteigen kann. Und auch die Experten würden den Ungarn nicht vorzeitig abschreiben, auch wenn er in den letzten zwei Jahren seiner Laufbahn nicht so viele Top-Resultate erzielte wie in den ersten drei Saisons.
In seiner Karriere hat Besenyei so ziemlich jeden Kunstflug-Preis gewonnen, den es gibt. In Ungarn ist er dank seiner Leistungen bereits ein Nationalheld, vor allem aber, weil er der erste Pilot war, der kopfüber unter der berühmten Kettenbrücke in Budapest, dem Wahrzeichen der Stadt, durchflog. Im Privatleben ist der Fluglehrer und Testpilot ein Weinkenner, in seiner knappen Freizeit angelt und fährt er gerne Ski.
Das Team
Ko-Pilot Sandor Kordas als Team-Koordinator und Techniker Tibor Nagy gehören zu 2010 Besenyeis Team 2010. Kordas soll in diesem Jahr weiter Flugerfahrung in Besenyeis Rennmaschine sammeln, um sich noch besser in seinen „Job“ einzufinden. Da dem Team mit der Edge 540 und der MXS-R zwei Maschinen zur Verfügung stehen, ist es Nagys Aufgabe, aus beiden die größtmögliche Geschwindigkeit herauszuholen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Luftfahrt-Ingenieur, ist Nagy seit 2004 Besenyeis „rechte Hand“. Er ist ein Anhänger der eher traditionellen Vorgehensweise und hat in der Vergangenheit bewiesen, dass das Flugzeug auch ohne radikale Veränderungen schnell sein kann.