Harte Arbeit von Velarde trägt Früchte

Der Spanier redet über seine Vorbereitung und seinen ersten Podiumsplatz

Velarde und Ted Reynolds

Besser hätte der Start in seine dritte Saison in der Master Class des Red Bull Air Race für Juan Velarde gar nicht laufen können. Sein zweiter Platz war zugleich sein erster überhaupt auf dem Podium seit seinem dritten Rang 2014 in Abu Dhabi – damals aber noch im Challenger Cup. Es war ein langer Weg, aber der passionierte Pilot hat ihn erfolgreich bestritten und hart gearbeitet. Und genau diese harte Arbeit trägt jetzt ihre ersten Früchte.

An Martin Sonka kam Velarde in Abu Dhabi zwar nicht vorbei, aber er war schneller als Matthias Dolderer und Pete McLeod. Der Spanier ließ bereits in der vergangenen Saison immer wieder sein Können aufblitzen, am Renntag konnte er dann aber nur selten seine Leistung abrufen. Nicht so 2017.

Der dreimalige Weltmeister Paul Bonhomme erklärte nach dem Lauf von Velarde: "Ich habe mich für Juan und sein Team gefreut. Es ist gerade einmal seine dritte Saison in der Master Class und erst seine zweite mit einem schnellen Flugzeug. Juan ist im Final 4 exzellent geflogen. Er hatte seine Nerven unter Kontrolle, ist präzise geflogen. Und wenn du präzise fliegst, dann stimmen auch die Zeiten."

Es war das erste Mal, dass Velarde den Sprung in das Final 4 perfekt machen konnte. Obwohl es nicht zum Sieg gereicht hat, war es ein großer Schritt nach vorne für das Team Velarde. "Es fühlt sich für mich und das Team wie ein Sieg an", so der Spanier. "Schon der Einzug in das Final 4 war ein Erfolg. Dass ich dann noch auf dem Podium gestanden habe, ein noch größerer. Und der zweite Platz war das i-Tüpfelchen."

Velarde begründet seine Leistung mit der harten Arbeit in der Saisonpause. "Wir haben im Winter viele Dinge verändert. Und es ist großartig zu sehen, dass sich das bereits im ersten Rennen ausgezahlt hat", sagt Velarde. "Jetzt kommt alles zusammen. Wir hatten schon in der vergangenen Saison einige gute Momente, aber wir waren nicht konstant. Ich habe noch mehr Erfahrung benötigt, um mit dem Druck klar zu kommen."

Velarde erklärt weiter, was ihm und dem Team geholfen hat, sich weiter zu entwickeln. "Wir haben einige interne Prozesse erneuert, viele Dinge und Prozeduren verändert. Und zwar nicht nur ich, sondern das ganze Team. Wir arbeiten jetzt ruhiger, und ich fühle mich weniger gestresst vor dem Rennen. Jetzt kann ich mich voll und ganz auf das Rennen konzentrieren, kann in das Flugzeug steigen und fliegen."

Der Spanier hofft nun, seinen Lauf beim nächsten Rennen in San Diego am 15./16, April fortsetzen zu können. Du kannst dabei sein, sichere dir dein Ticket HIER.